Zahlreiche Anläufe zur Sanierung
Im September 2009 wurde ein Schreiben der Gemeinde Gallneukirchen an die Abteilung Bildung Jugend
und Sport sowie an die Abteilung Inneres und Kommunales geschickt. Neben der Bedeutung des
Hallenbades und der Beschreibung der notwendig anstehenden Reparaturen wurden noch folgende
Fragen gestellt:
* Wie wird bei der Sanierungsplanung vorgegangen?
* Ist die Erhaltung des Bezirkshallenbades für das Land OÖ aus der Sicht des Fremdenverkehrs,
der Freizeitwirtschaft und des Sports und auch kommunale Belange noch wichtig?
* Welche Mittel können für eine Sanierung zur Verfügung gestellt werden?
* Wann sind realistische Mittel des Landes zu erwarten?
Die Antwort von der Abteilung Bildung folgte über ein Jahr später am 15.10.2010:
„Zu Ihrem Schreiben vom 28.09.2010 betreffend die Sanierung des Hallenbades Gallneukirchen teilen
wir vorerst mit, dass in unserer Prioritätenliste die Stadtgemeinde Gallneukirchen mit der
Sanierung des Hallenbades relativ weit vorne gereiht ist. Bei der nächsten Sitzung des
Bäderbeirates mit den zuständigen Referenten wird daher das Schreiben der Stadtgemeinde
Gallneukirchen behandelt. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass zur Zeit noch kein
Termin für die nächste Sitzung des Bäderbeirates mit den zuständigen Referenten fixiert ist.“
Unterschrift : Landessportdirektor Hartl.
Da diese vage und unbestimmte Antwort aus Sicht der SPÖ äußerst notdürftig war startete sie einen
Anlauf mittels Plakaten politisch Druck zu machen mit einem Appell an die Bürgermeisterin,
vehementer gegenüber dem Land aufzutreten. Im Nachhinein hätte s vielleicht massivere Maßnahmen
gebraucht (Unterschriftenlisten, Protestversammlungen), um hier noch rechtzeitig etwas zu bewegen.
Im September 2011 erging ein Schreiben über Sitzung des Bäderbeirates des Landes am 11.Juli 2011
an die Gemeinde, das eine Kehrtwende des Landes darstellte:
„Dazu müssen wir mitteilen, dass von
den zuständigen politischen Referenten einstimmig der Beschluss gefasst wurde, das Vorhaben
Generalsanierung Hallenbad Gallneukirchen aus budgetären Gründen zurückzustellen.“
Unterschrift : Landessportdirektor Hartl.
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