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Gemeinderätin Astrid Stadler und Stadtrat Kurt Winter sammelten fleißig diverse Hilfsgüter |
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„SOS Balkanroute“
Während sich Kanzler Kurz damit rühmt, die Balkanroute geschlossen zu haben, sind andere damit beschäftigt,
das Elend der Menschen, die dadurch in völlig überfüllten und zum Großteil zerstörten Lagern gestrandet
sind, zu lindern.
Dem Spendenaufruf des Linzer Kulturvereins KAPU folgend hat sich auch die SPÖ Gallneukirchen an der Aktion
„SOS Balkanroute“ beteiligt. Dringend benötigte Hilfsgüter wie warme Decken, Schlafsäcke, Winterkleidung,
Schuhe, Thermoskannen und dergleichen wurden gesammelt und für den Weitertransport nach Bosnien verpackt,
um die Menschen im und in den Wäldern um das Flüchtlingslager in Lipa halbwegs gut durch den Winter zu bringen.
Niemand wird gerne zum Flüchtling, verlässt gerne seine Heimat und gibt gerne alles auf. Die Not muss sehr
groß sein, um diesen Schritt zu tun. Wir kennen die Gründe nicht, warum sich jemand auf den Weg gemacht hat.
Und wir können auch nicht feststellen, ob es sich um einen „gerechtfertigten“ Aufbruch handelt oder nicht.
Beurteilen können wir nur die Situation – nämlich, dass Menschen in Not dringend unsere Unterstützung brauchen.
„Gewöhnen wir uns nicht an diese neue Art von ‚Lagern‘ sondern suchen wir nach Lösungen.“
sagte Vzebürgermeister Sepp Wall-Strasser
Die SPÖ Gallneukirchen zeigt hier eine ganz klare Haltung: nämlich den Mut zur Menschlichkeit. Einmal mehr
appellieren wir an die politischen Verantwortungsträger, Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, nicht
im Stich zu lassen und zumindest einen Teil von ihnen in Österreich aufzunehmen.
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