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SPÖ Vizebürgermeister Wiesinger legt sein Amt zurück
Bei der Gemeindratssitzung am 21.11.2013 legte SPÖ Vizebürgermeister Dietmar Wiesinger mit sofortiger
Wirkung sein Amt zurück. Er tue dies, da sich die SPÖ Gallneukirchen für die Gemeinderatswahl
2015 neu aufzustellen beabsichtige und er der Letzte sei, der diesem Umbau im Wege stehen wolle.
Dietmar Wiesinger war von 1997 bis 2000 und dann von 2005 bis 2013 Vizebürgermeister. Er hat die
Gallneukirchner Kommunalpolitik maßgeblich mitgestaltet und zahlreiche Ideen und Initiativen ins
Leben gerufen, die Gallneukirchen in positiver Weise geprägt haben. Als Vorsitzender des
Sozialausschusses hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass die Kinderbetreuung in Gallneukirchen
wesentlich verbessert wurde und beispielsweise der Sommerhort und der Kindergarten St. Josef, der
sich aktuell in Bau befindet, realisiert werden konnten. Zahlreiche Innovationen wie die Gesunde
Gemeinde Gallneukirchen mit ihren vielen kreativen Projekten (z.B. „Ganz Galli speckt ab!) wurden
von ihm ins Leben gerufen. Auch für die ältere Generation konnte er im Seniorenbeirat viel Positives
erreichen. Mit seinem zielstrebigen und kompetenten Engagement hat Dietmar Wiesinger nicht nur
innerhalb der SPÖ, sondern auch in den anderen Fraktionen Respekt und Anerkennung gewonnen und
war ein verlässlicher Partner.
Stadtparteivorsitzender Martin Seidl bedankt sich im Namen der SPÖ Gallneukirchen bei Dietmar
Wiesinger für sein jahrelanges Engagement und unterstreicht die soziale Handschrift, die er mit
seinem nachhaltigen Wirken in Gallneukirchen hinterlassen hat. Dietmar Wiesinger wird menschlich
und fachlich in der künftigen Kommunalpolitik fehlen und weiterhin vollen Respekt und Wertschätzung
seiner Genossinnen und Genossen erfahren.
Neuer Vizebürgermeister wird mit der nächsten Gemeinderatssitzung
Stadtrat Kurt Winter, der als
derzeitiger SPÖ Fraktionsobmann wertvolle Erfahrungen für die neue Aufgabe mitbringt.
Herausforderungen für Gallneukirchen gibt es ja viele: Ob die Infrastrukturfrage (Hallenbad,
Barrierefreiheit, Marktplatz), die Verkehrsproblematik (Geh- und Radwege, Regiotram,
Straßenrenovierungen), die Vorbereitungen für die Landessonderausstellung 2015, aber auch Schul-,
Jugend- oder Kulturfragen und die mehr als angespannte finanzielle Situation der Stadt. Hier gibt
es überall viel zu tun!
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