Kreisverkehr Übergang 2017

29.11.2017 | Kreisverkehr Übergang 2017
   
Besorgte Anrainer und politische Vertreter machen sich
Sorgen über die Sicherheit beim Kreisverkehr
Lokalaugenschein in Gallneukirchen: Beim Kreisverkehr Simling herrscht dichter Verkehr

Seit der Errichtung des Autobahnanschlusses in Engerwitzdorf und dem damit verbundenen Ausbau
der Hans-Zach-Straße in Gallneukirchen steigt das Verkehrsaufkommen ständig an.

Beim dort vorhandenen Kreisverkehr ist die Querungshilfe vor allem für Kinder und ältere
Personen nicht ausreichend. Es gibt keinen Zebrastreifen, keine Beschilderung, die auf
einen Fußgängerübergang hinweist. Besorgte Familien machen schon seit längerem auf diese
gefährliche Situation aufmerksam. Ihre berechtigte Forderung nach einem gekennzeichneten
Schutzweg wurde von der Gemeinde Gallneukirchen, insbesondere von Frau Bürgermeisterin
Gisela Gabauer, mit dem Hinweis abgelehnt, dass die BH Urfahr Umgebung sich gegen eine
solche Errichtung ausspreche. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger wurden deshalb von
der Gemeinde nicht weiter unterstützt.

Die SPÖ Gallneukirchen hatte das Anliegen der Anrainer im Bauauschuss, im Gemeinderat
und letztendlich auch im Stadtrat bereits eingebracht und setzt sich aus Überzeugung für
das Recht einer sichereren Überquerung der Straße ein. Deshalb wird auch die von einer
sehr engagierten Anrainerin und Mutter zweier Kinder initiierte Unterschriftenaktion von
der SPÖ Gallneukirchen unterstützt.

Gemeinderat Egon Atteneder, der sich besonders für dieses Projekt einsetzt, Obmann des
Pensionistenverbandes Johann Grüblinger und Vizebürgermeister Josef Wall-Strasser
übernahmen die gesammelten Unterschriften beim Kreisverkehr in Simling und machten sich
dabei erneut ein Bild von der Verkehrslage.

Johann Grüblinger wies zusätzlich darauf hin,
dass die Gaisbacherstraße mittlerweile eine regelrechte „Rennstrecke“ sei und auch in den
Kreisverkehr viel zu schnell und rücksichtslos eingefahren werde. Kinder, die in den
Kindergarten oder in die Krabbelstube begleitet werden, werden auf dem ungeschützten
Übergang einer großen Gefahr ausgesetzt. Außerdem wohnen direkt im angrenzenden Bereich
mittlerweile an die 20 Kinder und auch einige ältere Menschen, für die gerade bei schlechter
Sicht und starkem Berufsverkehr eine große Gefahr bestehe.

An die 240 Unterschriften wurden gesammelt und werden demnächst übergeben. Die SPÖ
Gallneukirchen hofft sehr, dass diese berechtigte Forderung der Bürger und Bürgerinnen
in absehbarer Zeit doch erfüllt wird und wird sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen.