Aktionstag zur SPÖ-Kampagne Bildung mit Zukunft in Gallneukirchen
Eine bessere Schule für alle 6- bis 15-Jährigen!
Das Jahr 2011
steht für die SPÖ Oberösterreich im Zeichen der Bildung mit Zukunft. Wir
wollen unsere Kinder umfassend bilden. Bessere Bildung und ein modernes
Schulsystem sind in der SPÖ untrennbar mit Werten, Ethik und Humanität
verbunden. Wir wollen Schulen, die Kinder dabei unterstützen das ganze
Potential ihrer Persönlichkeit zu entfalten.
Die Bildungskampagne stand
im Mittelpunkt eines Aktionstages am 1. Juli 2011 in Gallneukirchen
Wir
müssen dafür sorgen, dass es die besten Schulen für unsere Kinder gibt! Jede
zweite Schule soll ganztägig geführt werden, auch in unserem Bezirk.
Unterricht, Lernen und Freizeit sind dabei über den ganzen Tag verteilt. Und
die Entscheidung über eine weiterführende Schule macht für uns erst mit 14
Sinn. Mit 10 ist eine derartig wichtige Weichenstellung viel zu früh!
Deshalb: Eine gemeinsame Schule für alle bis zum Ende des
Pflichtschulalters!, fasst SPÖ-Bezirksbildungsvorsitzender Mario
Moser-Luger die Ziele der Bildungskampagne zusammen.
Wie
groß der Bedarf an echten Ganztagsschulen ist, zeigt die Tatsache, dass in
einer aktuellen
IFES-Umfrage 90 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher eine zügige
Schulreform wollen. 78 Prozent sprechen sich dabei für den Ausbau der
Tagesbetreuung, also für ganztägige Schulangebote aus. Das ist eine klare
Bestätigung für unsere Offensive für bessere Schulen für unsere Kinder ,
stellt Moser-Luger fest.
Tatsache ist, dass es im Bezirk Urfahr/Umgebung derzeit nur
wenige Schulen mit Ganztagsangebot gibt. Es gibt also Handlungsbedarf, wir
werden uns im Bezirk und in den Gemeinden massiv für den Ausbau des
Ganztagsangebots einsetzen!.
Am besten lernt man, wenn man sich dabei wohl fühlt. Deshalb
brauchen unserer Kinder moderne Schulen, die ein freundliches und
kindgerechtes Lernumfeld bieten, damit Lernen Freude macht. Auch da gibt es
akuten Handlungsbedarf im Bezirk und da werden wir entsprechend Druck
machen!, kündigt Moser-Luger an.
Wir
fordern eine Schule ohne Stress und ohne Nachhilfe!, so Moser-Luger weiter.
Österreichs Eltern müssen allein im heurigen Jahr rund 127 Millionen Euro
für private Nachhilfe ausgeben. 77 Prozent der Eltern sind in ihrer Freizeit
HilfslehrerInnen für ihre Kinder. 70.000 Kinder bekommen keine Nachhilfe,
die sie dringend brauchen würden, weil das Geld fehlt. Tatsache ist: Eltern
wollen echte Freizeit mit ihren Kindern verbringen und kein Geld für teure
Nachhilfe ausgeben.
Eine
Schule, in der unsere Kinder die Freude am Lernen ausleben können, betreut
von bestens ausgebildeten LehrerInnen, die sich auf die Kinder konzentrieren
können ohne dass sie mit langwierigen Verwaltungsarbeiten eingedeckt werden.
Wir sind sicher, dass wir mit diesen Zielen die Interessen der überwiegenden
Mehrheit der Kinder, Eltern und LehrerInnen vertreten!, ist sich SPÖ
Bezirksbildungsvorsitzender Mario Moser-Luger sicher. Wir sind jederzeit
und auch beim Aktionstag für jede Anregung, jeden Diskussionsbeitrag
dankbar! Es gilt, gemeinsam die Bremser in der Bildungspolitik zu
überzeugen.
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