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Vizebürgermeister Sepp Wall-Strasser bei der Mahnwache
„Wir haben Platz. 24 Sunden Menschlichkeit –
Wochenende für Moria“ am Martin Luther Platz in Linz |
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Geflüchtete aufnehmen – ÖVP lenkte ein
Sehr erfreut zeigt sich der Obmann des Kultur- und Integrationsausschusses der Stadtgemeinde
Gallneukirchen Vizebürgermeister Sepp Wall-Strasser (SPÖ).
Im dritten Anlauf beschloss auf seine Initiative hin der Gemeinderat der Stadtgemeinde
Gallneukirchen in einer Dreiparteieneinigung, die Bundesregierung aufzufordern, vom bisherigen
Kurs abzuweichen und 100 Familien aus den Flüchtlingslagern in Griechenland oder Bosnien die
Einreise nach Österreich zu ermöglichen. Weiters wird eine Evaluierung des Asylgesetzes angeregt.
„Die ÖVP Gallneukirchen hat lange gebraucht, um Menschlichkeit zu beweisen. Parteigehorsam war
ihnen offensichtlich wichtiger, als Kinderleid zu verhindern“, so Fraktionsobmann Kurt Winter.
„Ich bedanke mich bei jenen Teilen in der ÖVP, die ein Umdenken für diese humanitäre Geste möglich
gemacht haben. Und es sei hier nochmals gesagt: es geht nicht darum, alle hereinzulassen, wie das
oft behauptet wird. Es geht einfach darum, das Selbstverständliche zu tun: Menschlichkeit zu beweisen.
Beständigkeit, Überzeugungsarbeit und Geduld lohnen sich“, ist Wall-Strasser überzeugt und hofft, dass
die Regierung endlich auf die Stimmen hunderttausender ÖsterreicherInnen hört.
Die Sicherheit, dass solche Beschlüsse gefasst werden können, geben die vielen GallneukirchnerInnen,
die sich bisher für die gute Begleitung von AsylwerberInnen eingesetzt haben, besonders die Aktiven
von GiG (Gemeinsam in Gallneukirchen).
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