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Dr. Martin Seidl, Stadtparteivorsitzender SPÖ Gallneukirchen;
BM Alois Stöger, diplomé; Rektorin Mag.a Christa Schrauf, Diakoniewerk |
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Bundesminister Stöger besuchte Diakoniewerk
Gesundheitsminister Alois Stöger machte sich am Dienstag, 10. September, bei einem Besuch
in Gallneukirchen ein Bild von den Angeboten des Diakoniewerks für Menschen im Alter und
Menschen mit Behinderung.
Gesundheitsminister Alois Stöger besuchte am Dienstag, 10. September, Einrichtungen des
Diakoniewerks in Gallneukirchen und Engerwitzdorf. Im Haus „Altes Martinstift“ informierte
sich der Minister über zeitgemäßes Wohnen für Menschen mit Behinderung. Im Alten Martinstift
wohnen 21 Personen in vier Wohnungen zu je vier bis sechs Personen. Die kleinen, familiären
Einheiten, in denen selbst gekocht, gewaschen und geputzt wird, bieten Menschen mit Behinderung
optimale Lebensqualität.
Im Haus Abendfrieden, einem Altenpflegeheim für Seniorinnen in Gallneukirchen, bekam
Bundesminister Stöger Einblick in das Konzept der Hausgemeinschaften, das ihn sehr beeindruckte.
Hausgemeinschaften sind eine familienähnliche Wohn- und Lebensform für Menschen im Alter, die größere
Überschaubarkeit, Geborgenheit und Gemeinschaft bietet als herkömmliche Pflegeheime. Besonders für
verwirrte ältere Menschen bieten Hausgemeinschaften eine wesentlich bessere Orientierung und sorgen
für mehr Sicherheit, Geborgenheit und Lebensqualität.
Im Gespräch mit Rektorin Christa Schrauf zeigte sich der Minister über die innovativen und
zukunftsträchtigen Ansätze des Diakoniewerks erfreut und bezeichnete das Modell der
Hausgemeinschaften als Zukunftsmodell für die Seniorenarbeit.
Hausgemeinschaften für Menschen im Alter
In jeder Hausgemeinschaft leben zwölf ältere Menschen, denen jeweils ein eigenes Zimmer mit Vorraum,
Bad und WC zur Verfügung steht. Dazu kommen großzügige Gemeinschaftsflächen wie Wohnküche und
Wohndiele, die alle Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam nützen. Hier entfaltet sich das familiäre
Leben in der Hausgemeinschaft, hier wird auch für die Bewohnerinnen und Bewohner gekocht – auf
Wunsch mit Beteiligung der Senioren.
Foto: Gernot Mischitz
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